Branchen

Produktion & Industrie.

In der Produktion ist Kennzeichnung Pflicht und Rückverfolgbarkeit Versicherung: Wenn eine Charge auffällig wird, entscheidet die Datenlage über einen präzisen Rückruf oder einen teuren Flächenrückruf.

Traceability beginnt beim Etikett: Chargen- und Seriennummern, maschinenlesbar als DataMatrix oder GS1-128, an jedem Halbzeug und Fertigteil. Wir richten die Kennzeichnung so ein, dass sie im Takt der Linie läuft – vom Industriedrucker am Arbeitsplatz bis zum Print-&-Apply-System an der Linie, bei Bedarf mit direkt markierten Teilen (DPM) und den passenden Spezial-Scannern.

Die Umgebung stellt eigene Anforderungen: Öl, Staub, Hitze und raue Oberflächen verlangen die richtige Kombination aus Etikettenmaterial, Farbband und Geräteklasse. PET-Typenschilder mit Harz-Farbband überleben, wo Papier nach Wochen unlesbar ist – und ein Verifier stellt sicher, dass jeder gedruckte Code die geforderte Qualität hält.

Angebunden wird an MES und ERP: Buchungen an der Linie per Scan statt Zuruf, Werkerführung am MDE-Gerät, lückenlose Verbaudokumentation. So entsteht Rückverfolgbarkeit, die im Auditfall in Minuten liefert statt in Tagen.

Typische Auto-ID-Bausteine in der Produktion
AufgabeTypische Ausstattung
Chargen-/SerienkennzeichnungIndustriedrucker, DataMatrix/GS1-128-Layouts
TypenschilderPET-Etiketten mit Harz-Farbband
LinienintegrationPrint & Apply, Applikator-Schnittstellen (z. B. Zebra ZT411)
DPM-Teile lesenSpezial-Imager für genadelte/gelaserte Codes
VerbaudokumentationMDE-Geräte, MES-/ERP-Anbindung

Verwandte Themen: Traceability · DPM · Charge · Industriedrucker

Häufige Fragen

Auf kleinen Teilen fast immer DataMatrix: Der 2D-Code trägt Charge und Seriennummer auf wenigen Millimetern und verkraftet dank Fehlerkorrektur auch raue Bedingungen. Klassische 1D-Codes bleiben sinnvoll, wo Platz ist und bestehende Systeme sie erwarten.

Die getestete Kombination aus Material und Farbband: PP oder PET statt Papier, Wachs-Harz oder Harz statt Wachs – abgestimmt auf Öl, Temperatur und Abrieb im konkreten Prozess. Wir testen die Kombination vorab an Originalteilen.

Mit definierten Druckparametern, regelmäßiger Wartung und – wo Kunden oder Normen es fordern – einem Barcode-Verifier, der die Qualität nach ISO/IEC-Norm dokumentiert. So bleibt jeder Code lesbar, auch beim Kunden.

Unsicher, was zu Ihrem Prozess passt?

Wir schauen uns Ihren Ablauf an und empfehlen erst danach ein Gerät oder eine Software — herstellerunabhängig und mit Testgerät vor der Bestellung.