DataMatrix
Der DataMatrix-Code ist ein zweidimensionaler Matrixcode, der große Datenmengen auf sehr kleiner Fläche speichert – bis zu einigen Tausend Zeichen auf wenigen Millimetern. Dank Reed-Solomon-Fehlerkorrektur bleibt er auch bei Teilbeschädigung lesbar. Er ist der Standardcode für die Kennzeichnung kleiner Bauteile, für die Pharma-Serialisierung und die Direktmarkierung (DPM) in der Industrie.
Erkennbar ist der DataMatrix am L-förmigen Suchmuster an zwei Kanten und der gegenüberliegenden Taktspur. Anders als der QR-Code, der auf Consumer-Scans mit dem Handy zielt, ist DataMatrix im industriellen Umfeld die kompaktere und normierte Wahl (ISO/IEC 16022, GS1 DataMatrix in der Pharmakennzeichnung).
Beim Druck kleiner DataMatrix-Codes wird die Auflösung zum Engpass: Ab etwa 5 × 5 mm Codegröße empfiehlt sich ein Etikettendrucker mit 300 dpi, bei Direktmarkierung auf Metall ein geeignetes Laser- oder Nadelprägeverfahren plus DPM-fähiger Scanner.
Gelesen wird DataMatrix von jedem 2D-Imager. Bei glänzenden oder gewölbten Oberflächen entscheidet die Scanner-Optik über die Lesequote.
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Häufige Fragen
Beide sind 2D-Codes. DataMatrix ist bei gleicher Datenmenge kompakter, in Industrienormen verankert und Standard bei Bauteil- und Pharmakennzeichnung; der QR-Code dominiert Consumer-Anwendungen, weil ihn jede Handykamera liest.
Für Codes ab etwa 10 mm Kantenlänge reichen 203 dpi. Kleinere Codes – typisch in Elektronik und Pharma – brauchen 300 dpi, sehr kleine Kennzeichnungen 600 dpi.
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