Glossar

MDE-Gerät

Ein MDE-Gerät (mobile Datenerfassung) ist ein robuster Handheld-Computer mit integriertem Barcode-Scanner, auf dem Lagerprozesse als Software laufen. Buchungen entstehen damit direkt am Ort des Geschehens – am Regal, an der Rampe, auf dem Stapler – und fließen in Echtzeit ins Lager- oder ERP-System statt abends vom Papier.

Moderne MDE-Geräte laufen unter Android, sind auf Stürze aus 1,5 bis 2,4 Metern und Schutzarten ab IP65 ausgelegt und scannen 1D- wie 2D-Codes. Varianten mit Handschuhbedienung, Kälteausführung oder Pistolengriff decken Sonderumgebungen ab.

Der Nutzen entsteht durch die Software: geführte Kommissionierung, Wareneingang mit Palettenscan, permanente Inventur. Ohne Anbindung an ERP oder Lagerverwaltungssoftware bleibt ein MDE-Gerät nur ein teurer Scanner.

Für den Betrieb einer Geräteflotte gehört ein Mobile-Device-Management dazu, das Updates, Konfiguration und Gerätetausch zentral steuert.

Verwandte Themen: Mobile Datenerfassung · Lagerverwaltungssoftware · Barcode-Scanner

Häufige Fragen

Robuste Android-Handhelds bewegen sich je nach Ausstattung im mittleren drei- bis vierstelligen Eurobereich pro Gerät – plus Zubehör wie Ladestationen und Akkus sowie die Software-Anbindung. Der wirtschaftliche Effekt entsteht durch wegfallende Nachbuchungen und Fehler.

Technisch teilweise – praktisch scheitern Consumer-Geräte an Sturzfestigkeit, Scanleistung, Akkulaufzeit im Schichtbetrieb und fehlendem Zubehör. Im Dauereinsatz sind rugged MDE-Geräte fast immer die günstigere Gesamtlösung.

Unsicher, was zu Ihrem Prozess passt?

Wir schauen uns Ihren Ablauf an und empfehlen erst danach ein Gerät oder eine Software — herstellerunabhängig und mit Testgerät vor der Bestellung.