Ratgeber

Was kostet eine Lagersoftware?

Auf die Frage nach dem Preis gibt es keine seriöse Zahl ohne Rückfragen – aber sehr wohl eine klare Antwort darauf, welche Faktoren den Preis treiben und welche Posten im Budget gern vergessen werden.

Den größten Einfluss hat der Funktionsumfang: Eine Lösung, die Bestände führt und mobile Buchungen erlaubt, liegt in einer völlig anderen Klasse als ein System mit Platzstrategien, Wegoptimierung, Chargenführung und Materialflusssteuerung. Danach kommen die Zahl der Benutzer und Geräte, die Anzahl der Standorte und die Frage, wie viel an bestehende Systeme angebunden werden muss.

Beim Lizenzmodell stehen sich Kauf und Miete gegenüber. Kauf bedeutet eine einmalige Investition plus jährliche Wartung und passt zu Betrieben, die langfristig planen und abschreiben wollen. Miete beziehungsweise Cloud bedeutet monatliche Kosten inklusive Updates, geringere Einstiegshürde und die Möglichkeit, nach einiger Zeit wieder auszusteigen – der pragmatischere Weg für die meisten mittelständischen Lager.

Was regelmäßig unterschätzt wird, sind die Positionen neben der Lizenz: Einrichtung und Anpassung, die Schnittstelle zum ERP, Hardware samt Zubehör und Ladeinfrastruktur, die Etikettierung des Lagers, Schulung und die laufende Betreuung. Über fünf Jahre gerechnet ist die Lizenz oft nicht einmal der größte Posten – deshalb lohnt sich der Vergleich der Gesamtkosten statt der Monatsrate.

Kostenpositionen eines Lagersoftware-Projekts
PositionWas dahintersteckt
LizenzKauf oder Miete, gestaffelt nach Umfang, Benutzern und Geräten
EinrichtungKonfiguration, Lagerabbildung, Testbetrieb
SchnittstellenAnbindung an ERP, Shop, Versandsoftware
HardwareMDE-Geräte, Scanner, Drucker, Ladestationen, WLAN
KennzeichnungPlatz- und Artikeletiketten, Anbringung
SchulungEinweisung der Teams, Unterlagen
BetriebWartung, Support, Ersatz- und Leihgeräte

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Häufige Fragen

Seriös nur nach einem kurzen Gespräch über Prozesse, Geräteanzahl und Anbindung. Wir kalkulieren das transparent Position für Position – so sehen Sie, welcher Posten wie viel kostet und wo sich sparen lässt, ohne den Nutzen zu verlieren.

Der Nutzen entsteht aus weniger Suchzeiten, weniger Fehlgriffen und weniger Nacharbeit. In Lagern mit hohem Pickaufkommen rechnet sich ein sauber eingeführtes System häufig im ersten Jahr – wir rechnen das anhand Ihrer Picks und Fehlerquote vorab durch.

Individualprogrammierung ist der teuerste Weg, Anforderungen zu erfüllen. Deshalb schauen wir zuerst, ob sich der Prozess mit Standardfunktionen abbilden lässt – das ist fast immer günstiger und bei Updates deutlich pflegeleichter.

Unsicher, was zu Ihrem Prozess passt?

Wir schauen uns Ihren Ablauf an und empfehlen erst danach ein Gerät oder eine Software — herstellerunabhängig und mit Testgerät vor der Bestellung.