Thermotransferdruck
Beim Thermotransferdruck schmilzt der Druckkopf Farbe von einem Farbband (Ribbon) auf das Etikett. Das Druckbild liegt als eigene Farbschicht auf dem Material und ist – je nach Bandtyp – wisch-, kratz-, UV- und chemikalienbeständig. Es ist das Standardverfahren für alle Etiketten, die länger lesbar bleiben müssen, als ein Paket unterwegs ist.
Die Bandwahl bestimmt die Beständigkeit: Wachsbänder für Papieretiketten im Innenbereich, Wachs/Harz für Logistik, Feuchte und Kühlbereich, reine Harzbänder für Kunststoffmaterialien, Chemie (BS5609), Außeneinsatz und Tiefkühlung.
Band und Material müssen zusammenpassen – ein Harzband auf unbeschichtetem Papier haftet ebenso schlecht wie Wachs auf PET-Folie. Deshalb liefern wir Drucker, Etiketten und Farbband als abgestimmtes Paket.
Nebeneffekt für die Druckerwartung: Das Farbband gleitet zwischen Druckkopf und Material und schont so den Druckkopf – Thermotransferdrucker erreichen dadurch oft höhere Druckkopf-Laufleistungen als reine Direktdrucker.
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Häufige Fragen
Wachs: Papier, innen. Wachs/Harz: Logistiketiketten, Feuchte, Kühlbereich. Harz: Folienetiketten, Chemikalien, UV, Tiefkühl und Typenschilder. Im Zweifel entscheidet ein Drucktest auf dem Originalmaterial.
Fast alle Geräte beherrschen zusätzlich den Thermodirektmodus. So lassen sich Versandetiketten ohne Band und langlebige Etiketten mit Band auf demselben Drucker fahren.
Unsicher, was zu Ihrem Prozess passt?
Wir schauen uns Ihren Ablauf an und empfehlen erst danach ein Gerät oder eine Software — herstellerunabhängig und mit Testgerät vor der Bestellung.
