Elektronische Preisschilder

Preise und Regaldaten zentral ändern.

Elektronische Preisschilder zeigen am Regal, was im System steht – und ändern sich, sobald es sich dort ändert. Kein Ausdruck, kein Rundgang, keine Schilder, die seit der letzten Aktion falsch hängen. Wir planen die Ausstattung, binden sie an Ihr führendes System an und setzen sie um.

Was ein elektronisches Regaletikett ist

Ein kleines Display mit elektronischem Papier, das aussieht wie bedrucktes Papier und seinen Inhalt über Funk bekommt. Die Anzeige bleibt stehen, ohne Strom zu ziehen – Energie braucht nur der Wechsel. Dadurch hängt das Label mit einer Batterie am Regal und nicht an einer Leitung. Gängige Bezeichnungen für dasselbe Ding: digitales Preisschild, elektronische Preisauszeichnung, elektronisches Regaletikett oder, englisch, Electronic Shelf Label (ESL).

Drei Einsatzfelder, drei verschiedene Datenquellen

Einsatzfelder elektronischer Labels
EinsatzfeldWas am Label stehtWoher die Daten kommen
Handel: PreisauszeichnungPreis, Grundpreis, Aktionskennzeichnung, ArtikelbezeichnungKassensystem oder Warenwirtschaft
Lager: LagerplatzkennzeichnungLagerplatz, Artikelnummer, Bezeichnung, Mindest- und MeldemengeLagerverwaltung oder ERP
Produktion: Auftrags- und MaterialanzeigeAuftrag, Material, Menge, nächster Schritt am ArbeitsplatzProduktionsplanung oder MES

Der Unterschied steckt nicht im Display, sondern in der Schnittstelle. Welche Verfahren es dafür gibt und woran Projekte an dieser Stelle scheitern, steht auf der Seite zur ERP-Anbindung.

Was vor der Entscheidung geklärt wird

  • Datenquelle: Welches System führt den Preis oder den Lagerplatz, und gibt es dort eine Schnittstelle, die Änderungen aktiv meldet?
  • Funkabdeckung: Hohe Regale, Metall und Kühlbereiche dämpfen. Wie viele Basisstationen die Fläche braucht, zeigt eine Funkausmessung – nicht eine Faustregel.
  • Montage: Schiene, Clip oder Halter je nach Regaltyp. Im Lager zusätzlich die Frage, ob das Label den Staplerbetrieb aushält.
  • Größe und Darstellung: Was muss aus Kundensicht lesbar sein, und braucht es Farbe für Aktionen?
  • Rückfallebene: Was passiert bei leerer Batterie oder gestörtem Funk – und wie fällt das auf, bevor es ein Kunde sieht?

Wann das gedruckte Etikett die bessere Antwort bleibt

Elektronische Labels rechnen sich über die Änderungen, die sie ersparen. Wo Preise und Lagerplätze selten wechseln, kommt man mit gedruckten Etiketten und einem Etikettendrucker deutlich günstiger weg. Wo sie wöchentlich wechseln, kippt die Rechnung – und zwar nicht am Materialpreis, sondern an der Arbeitszeit für den Rundgang. Welche Seite überwiegt, lässt sich vorher ausrechnen, und genau das machen wir vor dem Angebot.

Was wir übernehmen

  • Begehung der Fläche, Funkmessung und Stückliste
  • Auswahl von Größen und Halterungen passend zu Regal und Umgebung
  • Anbindung an Kassensystem, Warenwirtschaft, ERP oder Lagerverwaltung
  • Inbetriebnahme, Einschulung und laufende Betreuung

Häufige Fragen

Kleine Displays mit elektronischem Papier, die am Regal montiert werden und ihren Inhalt über Funk aus einer zentralen Software beziehen. Der Preis wird einmal im führenden System geändert und steht Minuten später an jedem Regal – ohne Ausdruck, ohne Rundgang. Im Englischen heißen sie Electronic Shelf Label, kurz ESL.

Das hängt an der Stückzahl, der Displaygröße und daran, wie viele Funkstationen die Fläche braucht. Dazu kommt die Anbindung an Ihr Kassen-, Warenwirtschafts- oder Lagersystem. Seriös lässt sich das erst nach einer Begehung sagen – eine Zahl ohne Grundriss und Artikelstamm wäre geraten.

In der Regel nicht Ihr WLAN. Die Labels funken über ein eigenes, stromsparendes Funkprotokoll zu Basisstationen; nur diese Stationen hängen im Netz. Was es dafür braucht, ist eine Funkabdeckung über die ganze Fläche – in hohen Regalen und bei Metall ist das keine Selbstverständlichkeit und wird vorher gemessen.

Dort, wo sich Lagerplätze oder Artikelzuordnungen häufig ändern, ja: Jede Umwidmung eines Platzes spart einen gedruckten und geklebten Zettel. Wo die Plätze jahrelang gleich bleiben, ist das gedruckte Etikett weiterhin die günstigere Antwort. Das sagen wir vor dem Angebot und nicht danach.

Technisch beliebig oft. Elektronisches Papier braucht Strom nur im Moment des Wechsels und nicht für die Anzeige selbst – deshalb laufen die Labels mit Batterie. Wie lange, hängt an Modell und Wechselhäufigkeit; wir legen das mit der Stückliste offen.

Unsicher, was zu Ihrem Prozess passt?

Wir schauen uns Ihren Ablauf an und empfehlen erst danach ein Gerät oder eine Software — herstellerunabhängig und mit Testgerät vor der Bestellung.